Allgemeine Geschäftsbedingungen
Bedingungen für unsere Leistungen gegenüber Unternehmen: Leistungsumfang, Vergütung, Laufzeit, Rechte an den Arbeitsergebnissen und Haftung.
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Leistungen von Munich Devs, Inhaber Farhan Masood (nachfolgend "Auftragnehmer"), gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen.
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihnen schriftlich zu.
2. Vertragsschluss
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Textform, insbesondere E-Mail, genügt.
Eine kostenlos erstellte Demonstrationsseite ist kein Angebot im Rechtssinne und begründet keinen Anspruch auf Leistungen.
3. Leistungsumfang
Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus der Auftragsbestätigung oder der gebuchten Paketbeschreibung. Leistungen, die dort nicht genannt sind, werden gesondert beauftragt und vergütet.
Bei den monatlichen Betreuungspaketen bezeichnet eine "inhaltliche Änderung" die Anpassung bestehender Texte, Bilder oder Kontaktangaben im Umfang von bis zu 30 Minuten Aufwand. Neue Seiten, neue Funktionen, Umgestaltungen und die Erstellung von Inhalten sind davon nicht erfasst.
Nicht genutzte Änderungskontingente verfallen am Ende des Kalendermonats und werden nicht übertragen oder erstattet.
4. Mitwirkung des Auftraggebers
Der Auftraggeber stellt die für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte, Angaben und Zugänge rechtzeitig und vollständig bereit.
Der Auftraggeber sichert zu, dass er an allen von ihm bereitgestellten Inhalten, insbesondere Texten, Bildern, Logos und Schriften, die erforderlichen Rechte besitzt. Er stellt den Auftragnehmer insoweit von Ansprüchen Dritter frei.
Verzögerungen, die auf fehlende Mitwirkung zurückgehen, verlängern vereinbarte Termine entsprechend.
5. Vergütung und Zahlung
Einmalige Leistungen werden nach Abnahme in Rechnung gestellt, sofern nichts anderes vereinbart ist. Monatliche Betreuungspakete werden im Voraus für den jeweiligen Monat abgerechnet.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar.
Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, die Leistungserbringung nach vorheriger Ankündigung mit angemessener Frist auszusetzen. Die Website des Auftraggebers wird dabei nicht gelöscht.
6. Laufzeit und Kündigung
Monatliche Betreuungspakete laufen auf unbestimmte Zeit und können von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden, sofern nicht ausdrücklich eine feste Laufzeit vereinbart wurde.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Kündigungen bedürfen der Textform.
7. Rechte an den Arbeitsergebnissen
Mit vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht an den für ihn erstellten Arbeitsergebnissen, einschließlich des Quellcodes seiner Website.
Der Auftragnehmer bleibt berechtigt, allgemeine Bausteine, Vorlagen und Verfahren, die nicht speziell für den Auftraggeber entwickelt wurden, weiter zu verwenden.
Die Domain des Auftraggebers wird auf den Auftraggeber registriert und bleibt in seinem Eigentum.
8. Beendigung und Herausgabe
Nach Beendigung des Vertrags stellt der Auftragnehmer dem Auftraggeber auf Anforderung innerhalb von 30 Tagen den Quellcode und die Inhalte seiner Website in einem gängigen Format bereit.
Der Auftragnehmer unterstützt einen Umzug zu einem anderen Anbieter zu den dann gültigen Stundensätzen. Ein Zurückbehalten von Daten oder Zugängen findet nicht statt.
9. E-Mail-Postfächer und Umzüge
Die Einrichtung neuer E-Mail-Postfächer auf Domains des Auftraggebers ist im gebuchten Paket enthalten.
Die Übernahme bereits bestehender E-Mail-Postfächer von einem anderen Anbieter ist nicht Bestandteil der Pakete. Sie wird gesondert beauftragt, schriftlich geplant und vergütet, da bei einem solchen Umzug technisch bedingt Nachrichten verloren gehen können.
10. Verfügbarkeit
Der Auftragnehmer erbringt die Hosting-Leistungen über einen Dienstleister und schuldet keine bestimmte Verfügbarkeit, soweit nicht ausdrücklich eine Vereinbarung über das Leistungsniveau getroffen wurde.
Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit angekündigt und außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt.
11. Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
Der Auftraggeber ist für die Sicherung eigener Daten verantwortlich, soweit die Datensicherung nicht ausdrücklich Bestandteil der beauftragten Leistung ist.
12. Rechtliche Inhalte des Auftraggebers
Der Auftragnehmer erstellt und pflegt im Rahmen der Pakete die technische Grundlage für Impressum und Datenschutzerklärung sowie Textvorlagen dafür.
Die inhaltliche Richtigkeit dieser Angaben verantwortet der Auftraggeber. Der Auftragnehmer erbringt keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes.
13. Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Seite auch nach Vertragsende vertraulich.
Soweit der Auftragnehmer personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet, schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
14. Referenznennung
Der Auftragnehmer darf den Auftraggeber nur nach dessen vorheriger schriftlicher Zustimmung als Referenz benennen oder Abbildungen der erstellten Website veröffentlichen. Die Zustimmung kann jederzeit für die Zukunft widerrufen werden.
15. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers.
Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: 2026-08-17